Wie kann die Bewerberauswahl optimiert werden?

Mit der Hoch- bzw. Fachhochschulreife erwerben Studieninteressierte eine formale Berechtigung, an Hochschulen zu studieren. Auch Meister und beruflich Qualifizierte gehören unter bestimmten Voraussetzungen dazu.

Zugleich sagt die Art der Berechtigung zunehmend weniger über die tatsächliche Eignung für ein Studium aus. Die Fächerwahl in der Sekundarstufe II, der individuelle Kenntnisstand, und die Qualität der Studienwahlentscheidung sind sehr unterschiedlich. Doch genau diese Parameter bedingen in hohem Maße den Studienerfolg.

Kann man den individuellen Studienerfolg zuverlässig vorhersagen? Sicherlich nicht! Die Aufgabe besteht eher darin, gute Prädiktoren für den Erfolg zu ermitteln und zu einem sinnvollen Auswahlsystem zusammenzustellen.

Selbst Fachleute sind nicht selten überrascht, wenn sie erfahren, dass die schulische Mathematiknote kein guter Prädiktor für ein Mathematikstudium ist, dass für Chemiker manuelle Fertigkeiten unentbehrlich sind und dass angehende Psychologen nicht an der Komplexität des menschlichen Verhaltens verzweifeln, sondern am Fach Statistik.

Wir beraten Sie gerne in Fragen der Bewerberauswahl unter Tel.: 089 / 18 97 02 17 oder per E-Mail: kontakt@ikobe.de