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Queere Menschen in Ausbildung und Studium - Regenbogen statt schwarz-weiß


Queer. Ein Wort, viele Menschen, und noch mehr Missverständnisse – Interview mit Albert Kehrer von PROUT AT WORK


Neue Impulse für die professionelle Berufs- und Studienberatung

von Thomas von Krafft, Dipl.-Sozialpädagoge, Testentwickler, TalententdeckerAusrüster für professionelle Beratung in einer komplexen Ausbildungs- und Berufswelt

 

Was brauchen queere Menschen wirklich, um ihren beruflichen Weg zu finden? Und was brauchen Beraterinnen und Berater, um sie wirksam dabei zu unterstützen?

 

Berufs- und Studienberatung lebt von Differenzierung. Von der Fähigkeit, Menschen nicht in Schubladen zu stecken, sondern ihre individuellen Talente, Motive und Potenziale sichtbar zu machen.

 

Wenn es um Ausbildung, Studium und Beruf geht, wünschen wir uns eigentlich alle dasselbe: fair beurteilt zu werden, unverstellt gesehen zu werden als Individuum mit unseren individuellen Stärken, Interessen, Träumen und Entwicklungspotenzialen. Und doch zeigt die Praxis, dass genau hier alte Zuschreibungen, Unsicherheiten und unausgesprochene Vorannahmen wichtige Entscheidungen bestimmen. Das spüren all diejenigen besonders, die vermeintlich von der Norm der Menschen – was immer das genau ist! – abweichen. Queere Jugendliche und junge Erwachsene können darüber Bücher schreiben.

 

Der Begriff „queer“ sorgt bis heute für Irritationen. Für manche ist er politisch aufgeladen, für andere unklar, für wieder andere ein notwendiger Sammelbegriff in einer immer vielfältigeren Realität. Um etwas mehr Klarheit und Korrektheit in die Sache zu bringen, hatte ich das Glück, mit Albert Kehrer, Vorstand und Stifter von PROUT AT WORK (https://www.proutatwork.de/) sprechen und für die Berufs- und Studienberatung überfällige Fragen stellen zu dürfen.

 

Das Interview mit Albert Kehrer macht eines sehr deutlich: Queer sein beschreibt persönliche Lebensrealitäten, nicht Leistungsfähigkeit, Talente oder berufliche Eignung. Und dennoch beeinflussen gesellschaftliche Bilder, frühere Ausgrenzungserfahrungen und Anpassungsdruck oft ganz konkret Bildungs- und Berufsentscheidungen. Gerade hier stehen Beraterinnen und Berater in einer besonderen Verantwortung. Sie müssen sensibel sein, ohne zu überbehüten. Realistisch, ohne Angst zu machen. Und professionell genug, um zwischen Identität, Erfahrung und tatsächlicher Kompetenz sauber zu unterscheiden.Unabhängige, strukturierte Verfahren zur Kompetenz- und Potenzialanalyse können dabei eine wichtige Rolle spielen: Sie helfen, den Blick von Zuschreibungen weg und hin zu belastbaren, realistischen Stärkenprofilen zu lenken, für queere wie nicht-queere Ratsuchende gleichermaßen.

Dieses Interview lädt dazu ein, genauer hinzuschauen, zuzuhören und die eigene Beratungspraxis kritisch zu reflektieren. Nicht besserwisserisch mit erhobenem Zeigefinger, sondern mit dem Ziel, jungen Menschen Orientierung, Sicherheit und echte Perspektiven zu geben.


Interview

Das Interview führte Thomas von Krafft vom IKOBE Institut mit Albert Kehrer von PROUT AT WORK

 

Queer – was ist das eigentlich?

 

Thomas von Krafft, IKOBE:

1. Was ist ein queerer Mensch? Wie würdest du den Begriff „queer“ so erklären, dass er für Menschen ohne Vorwissen verständlich ist?

 

Albert Kehrer, PROUT AT WORK:

"„Queer“ ist ein Sammelbegriff für alle Personen, deren geschlechtliche Identität und/oder sexuelle Orientierung nicht zweigeschlechtlich, cis-geschlechtlich und/oder heterosexuell ist. Das klingt erstmal kompliziert, meint aber schlussendlich Menschen, die sich nicht (oder nicht eindeutig) in die traditionellen gesellschaftlichen Kategorien zu Geschlecht oder Sexualität einordnen. Früher war der Begriff negativ konnotiert und wurde als Schimpfwort genutzt. Heute nutzen wir „queer“ als eine Art Regenschirm-Begriff für das bisher stark präsente und sich stetig erweiternde Akronym „LGBTQIA+“. Wir bei PROUT AT WORK haben beobachtet, dass es mit dem Akronym immer schwieriger wird, alle geschlechtlichen Identitäten und sexuellen Orientierungen abzubilden. Deshalb nutzen wir in unserer Kommunikation den Begriff „queer“. "

 

Thomas von Krafft, IKOBE:

2. Gibt es sowas wie eine queere Identität, ein queeres Selbstverständnis, oder ist die Community dafür in sich zu divers?

 

Albert Kehrer, PROUT AT WORK:

"Ich beobachte vor allem in der jungen Generation einen starken Zusammenhalt innerhalb der queeren Community. Von einer universellen queeren Identität würde ich allerdings nicht sprechen, da wir einen starken Trend hin zur Individualität junger Menschen beobachten. Jede queere Person definiert ihr Queer-sein unterschiedlich – denn alle Menschen wachsen unterschiedlich auf und machen unterschiedliche Erfahrungen. Trotzdem erlebe ich vor allem das Teilen gemeinsamer Werte und ein stärkeres Bewusstsein für Privilegien, Selbstverwirklichung und die mentale und physische Gesundheit. "

 

Thomas von Krafft, IKOBE:

3. Warum sagt sexuelle Orientierung oder geschlechtliche Identität nichts über Talente, Leistungsfähigkeit oder berufliche Eignung aus?

 

Albert Kehrer, PROUT AT WORK:

"Sexuelle Orientierung und geschlechtliche Identität beschreiben, welche Menschen wir anziehend finden oder wie wir uns selbst ausdrücken – nicht, was eine Person kann und welche Fähigkeiten sie hat. Talent, Leistungsfähigkeit und berufliche Eignung entstehen durch Erfahrung, Motivation und Ausbildung. Diese haben keinen sachlichen Zusammenhang damit, ob eine Person queer, heterosexuell, cis- oder trans*geschlechtlich ist. Wer Menschen anhand ihrer sexuellen oder geschlechtlichen Identität beurteilt, verwechselt persönliche Lebensrealitäten mit fachlicher Kompetenz, handelt daher nach Stereotypen und Vorurteilen und übersieht damit Potenzial."

 

Thomas von Krafft, IKOBE:

4. Warum sorgt der Begriff „queer“ noch immer für eine gewisse Verunsicherung? Wenn ja, woher kommen dann all die Missverständnisse, Berührungsängste, Vorurteile oder Abwehrreaktionen, auch bei gutmeinenden Fachkräften?

 

Albert Kehrer, PROUT AT WORK:

"Der Begriff „queer“ ist sehr politisch geworden. Viele Menschen – darunter auch einige rechtskonservative Politiker_innen – lehnen den Begriff als Selbstbezeichnung ab. Zum einen wird der Begriff stark mit „Wokeness“ in Verbindung gebracht. Woke sein ist ja erst einmal nichts schlechtes, wurde aber in den letzten Jahren zum Feindbegriff konservativer Strömungen. Zum anderem kann der Begriff „queer“ den Eindruck erwecken, dass sexuelle Orientierung wie schwul oder lesbisch ihre Daseinsberechtigung verloren haben – Begriffe, für die ältere schwule und lesbische Menschen jahrelang hart gekämpft haben. Viele von ihnen nutzen daher weiterhin lieber schwul oder lesbisch als Selbstbezeichnung – was ja durchaus valide ist. Dabei geht es bei dem Begriff „queer“ nicht darum, die queere Community aufzubrechen, sondern zu erweitern und trotzdem individuelle Erfahrungen wertzuschätzen. "

 

Thomas von Krafft, IKOBE:

5. Welche Zuschreibungen begegnen dir/euch besonders häufig? Sehr verbreitet: besonders sensibel, muss kreativ sein, ist super sozial, leider konfliktscheu und wenig belastbar. Warum sind solche und andere Etikettierungen problematisch?

 

Albert Kehrer, PROUT AT WORK:

"Mir begegnen häufig Zuschreibungen wie „besonders sensibel“, „kreativ“ oder „sehr sozial“. Auch wenn diese Begriffe durchaus positiv klingen, sind sie problematisch, weil sie Menschen auf Klischees reduzieren statt sie als Individuen wahrzunehmen. Solche Etikettierungen schaffen Erwartungen, beeinflussen unbewusst Entscheidungen über Verantwortung oder Entwicklung und lenken den Blick weg von tatsächlichen Kompetenzen. Am Ende wird nicht mehr das Können beurteilt, sondern eine zugeschriebene Identität – und genau das steht fairer Bewertung und echter Chancengleichheit im Weg."

 

Queer in Ausbildung und Studium – wie sieht’s damit aus?

 

Thomas von Krafft, IKOBE:

6. Wo begegnen queeren Jugendlichen und jungen Erwachsenen bei der Entscheidung über einen Ausbildungsberuf oder ein Studium besondere Hürden?

 

Albert Kehrer, PROUT AT WORK:

"Queere Jugendliche und junge Erwachsene sind im Laufe ihres Lebens oftmals Ausgrenzung und Diskriminierung ausgesetzt. Besonders, wenn queere Menschen im Studium oder Ausbildungsberuf nicht out sind, sondern ihre sexuelle Orientierung und/oder geschlechtliche Identität verstecken, kostet das enorm viel Energie, die sie neben dem Studium- oder Berufsalltag aufbringen müssen. Darunter leiden dann oftmals die Produktivität, Effizienz und Zufriedenheit mit Job bzw. Studium. Zudem kann es auch vorkommen, dass queere Menschen im Studium out sind, dann aber im ersten Job wieder „back in the closet“ gehen und ihre sexuelle Orientierung und/oder geschlechtliche Identität verstecken – vor allem wenn es sich um ein konservativeres Arbeitsumfeld handelt."

 

Thomas von Krafft, IKOBE:

7. Wie offen ist die deutsche Ausbildungs- und Arbeitswelt heute tatsächlich für queere Menschen?

 

Albert Kehrer, PROUT AT WORK:

"In den vergangenen Jahren und Jahrzenten hat sich viel getan. Viele große Unternehmen haben mittlerweile queere Mitarbeitenden-Netzwerke und fördern Diversity auf verschiedensten Ebenen. In kleineren, mittelständischen Unternehmen abseits der Großstädte kann das allerdings anders aussehen. Vielfalt ist dort oftmals kein Thema und wird nicht offen angesprochen – was dazu führen kann, dass queere Menschen ihre sexuelle Orientierung oder geschlechtliche Identität nicht offen kommunizieren oder verstecken."

 

Thomas von Krafft, IKOBE:

8. Welche Rolle spielen dabei frühere Erfahrungen von Anpassungsdruck, Scham, Mobbing oder Ausgrenzung?

 

Albert Kehrer, PROUT AT WORK:

"Negative Erfahrungen in der Kindheit und Jugend können sich auf das ganze Leben queerer Menschen auswirken. Selbst wenn wir queere Menschen ab einem gewissen Punkt im Reinen mit unserer sexuellen Orientierung oder geschlechtlichen Identität sind: Von außen bleiben Diskriminierung und Andersbehandlung die Realität. Wir versuchen oftmals, nicht anzuecken, um Erwartungen zu erfüllen und anderen Menschen zu gefallen. Aus dieser Rolle auszubrechen und Selbstvertrauen aufzubauen, kostet Energie und oftmals jahrelanger Arbeit an sich selbst."

 

Thomas von Krafft, IKOBE:

9. Kann man bei queeren Menschen von einem „zusätzlichen Rucksack“, also zusätzlichen Belastungen oder „erschwerten Bedingungen“ sprechen?

 

Albert Kehrer, PROUT AT WORK:

"Definitiv. Wir leben leider immer noch in einer heteronormativen Welt, in der es queere Menschen tendenziell schwerer haben – sei es im Alltag, im Studium oder im Job. Negative Erfahrungen in der Kindheit und Jugend, das stetige Gefühl, nicht dazuzugehören, Mobbing und Ausgrenzung können sich durch das ganze Leben ziehen. Zudem sind queere Menschen auch häufiger von Mehrfachdiskriminierung betroffen als nicht-queere Menschen."

 

Beratung queerer Menschen – was hilft wirklich?

 

Thomas von Krafft, IKOBE:

10. Gibt es Fragen, die Berater und Beraterinnen oft nicht stellen, sie aber unbedingt stellen sollten?

 

Albert Kehrer, PROUT AT WORK:

"Berater_innen sollten sich bei queeren Ratsuchenden vorab mit Themen wie Privilegien, Allyship und Intersektionalität auseinandersetzen, um sich in die Personen hineinversetzen und ihre Herausforderungen verstehen zu können. Jede queere Person hat je nach Diskriminierungserfahrungen unterschiedliche Anforderungen und Wünsche an einen Arbeitsplatz – daher gilt es, hier individuell auf die Person einzugehen und klar nachzufragen, wie sie sich einen queersensiblen und inklusiven Arbeitsplatz vorstellt."

 

Thomas von Krafft, IKOBE:

11. Wie können Berater*innen realistisch auf die Ausbildungs- und Arbeitswelt vorbereiten, ohne Angst zu machen?

 

Albert Kehrer, PROUT AT WORK:

"Berater_innen sollten ehrlich sein, ohne zu dramatisieren. Das heißt, sie sollten Diskriminierung in der Ausbildungs- und Arbeitswelt klar benennen, aber auch einordnen und ihnen Strategien an die Hand geben, damit umzugehen. Denn niemand muss Diskriminierung am Arbeitsplatz einfach so hinnehmen. Zudem können sie die Möglichkeiten aufzeigen, die eigene queere Identität in der Arbeitswelt auszudrücken und als Vorteil für die Karriere zu nutzen. Viele Unternehmen haben queere Mitarbeitenden-Netzwerke und Initiativen, um Vielfalt in der Arbeitswelt sichtbar zu machen und aktiv zu fördern. "

 

Queer in Ausbildung und Studium – mal ganz direkt gefragt

 

Thomas von Krafft, IKOBE:

12. Welchen Mythos über queere Menschen im Berufsleben würdest du am liebsten endgültig beerdigen?

 

Albert Kehrer, PROUT AT WORK:

"Für mich gibt es nicht den Mythos, der für alle queeren Menschen gilt. Wir denken immer noch sehr viel in Schubladen – diese sind auch in der queeren Welt sehr binär nach Mann und Frau – oder in diesem Fall nach schwul und lesbisch – getrennt. Schwule Männer gelten in der Arbeitswelt häufig als sehr kommunikativ, während lesbische Frauen eher als robust mit wenig Einfühlungsvermögen gelten. Dies kann es queeren Frauen umso schwerer machen, sich im Unternehmen zu vernetzen und ihre Karriereziele zu verfolgen."

 

Thomas von Krafft, IKOBE:

13. Was macht dir Hoffnung, wenn du auf junge queere Menschen und ihre beruflichen Wege blickst?

 

Albert Kehrer, PROUT AT WORK:

"Ich finde es schön zu sehen, wie offen junge Menschen sind und wie selbstverständlich sie mit queeren Identitäten umgehen – auch wenn es durchaus auch Gegenströmungen gibt, die lauter werden. Diese Selbstverständlichkeit bringen sie auch mit in ihren Job und zeigen so, dass queer sein im Beruf völlig alltäglich ist."

 

Hinweis für Unternehmen

 

Es gibt den oft zitierten und viel beschworenen Fachkräftemangel in Deutschland. Welche Politikerin, welcher Politiker macht sich keine Gedanken darüber, wie wir die teils erschreckend großen Lücken füllen können. Das Problem rollt auf uns zu, unaufhaltsam. Teilzeit soll reduziert, vielleicht sogar verboten werden, es soll mehr gearbeitet werden, der Bundeskanzler schließt Abkommen mit Indien über den Austausch von Arbeitskräften, und, und, und. Es sieht schon ein bisschen so aus, als würde man nach jedem Strohhalm greifen. Werden diese Maßnahmen das Problem lösen? Ja, vielleicht. Vielleicht gibt es hier nicht den einen großen Wurf, sondern es müssen viele Ideen und Aktionen zusammenwirken. 

Dann sollte aber auch der queeren Community mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden. Viele große und mittelständische Unternehmen haben das schon erkannt. Im Handwerk, auf dem Land, in kleinen Betrieben herrschen leider oft noch gewisse Vorbehalte. Warum sollte zum Beispiel ein Mensch, der sich als queer bezeichnet, nicht ein herausragendes handwerkliches Talent haben können? Liebe meist kleinere Betriebe, die ihr mit Nachwuchssorgen kämpft: Nutzt das Potenzial!

 

Resümee:

 

Das Interview zeigt deutlich: Queere junge Menschen bringen weder weniger, noch andere Talente mit, aber sie starten häufig unter weniger guten und anderen Bedingungen. Erfahrungen von Ausgrenzung, Mobbing, Scham oder dauerhafter Anpassung hinterlassen Spuren. Dieser „zusätzliche Rucksack“ ist real und wirkt oft im Hintergrund, auf Selbstvertrauen, Entscheidungsfreude und Risikobereitschaft. Aber queere Menschen brauchen keine Sonderberatung, sondern eine gute und richtige Beratung, wie alle anderen auch.

 

Gleichzeitig sollte uns das Gespräch mit Albert Kehrer Mut machen. Die Offenheit und Selbstverständlichkeit vieler junger Menschen, ihr wachsendes Bewusstsein für mentale Gesundheit, ihr immer offenerer Umgang und ihre klare Haltung zu Werten sind enorme Ressourcen. Sie verdienen es, im Bildungs- und Beratungssystem weder verklärt noch verkannt noch ignoriert, sondern differenziert wahrgenommen zu werden.

 

Für die Beratungspraxis bedeutet das: Gute Beratung für queere Jugendliche und Studierende braucht beides: Empathie und Professionalität. Es reicht nicht, es gut zu meinen mit den „armen Geschöpfen“. Entscheidend ist, individuelle Erfahrungen ernst zu nehmen, ohne die Personen auf Stereotype oder Klischees zu reduzieren. Genau hier liegt zum Beispiel eine Stärke strukturierter, unabhängiger Diagnostik: Sie schafft Orientierung, Vergleichbarkeit und Transparenz, unabhängig und objektiv. Sie hilft, Persönlichkeit und Kompetenzen sichtbar zu machen, wo Unsicherheit oder Fremdzuschreibung sonst oft den Blick verstellen.

 

Realistisch beraten heißt also nicht, verlegen Probleme zu verschweigen und so zu tun, als ob da nichts wäre. Es heißt, hinzuschauen, sie einzuordnen, Strategien aufzuzeigen und jungen queeren Menschen Werkzeuge an die Hand zu geben, mit denen sie selbstbewusst Entscheidungen treffen können, für Ausbildung, Studium und Beruf. Mut machen und realistische, spannende Perspektiven aufzeigen, ist hier gefragt.

Professionelle Beratung sollte Vielfalt in jeder Hinsicht zur Stärke erheben, sie nutzen für eine Welt, die in den Farben des Regenbogens strahlt, nicht in tristem Schwarz-Weiß.

 

Wenn du deine Klientinnen und Klienten auf diesem Weg professionell unterstützen möchtest, dann lerne den IKOBE KompetenzCheck next jetzt kennen, das umfassende Tool für deinen Beratungscontent, das hilft, die richtigen Entscheidungen zu treffen.

Mehr Impulse und Werkzeuge: www.ikobe.de und www.ikobe.de/blog

Kontakt: tvk@ikobe.de | 0049 173 35 90 314

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